Mondpferde  |  Anja Wolfermann  |  Heilpraktikerin Psychotherapie

Mondpferde – Räume für Verbindung mit Körper, Herz und Natur

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Emotionelle Erste Hilfe

Fern

Emotionelle Erste Hilfe

In der Begleitung von Eltern erlebe ich immer wieder, wie stark die eigene frühkindliche Geschichte in die Beziehung zum Kind hineinwirken kann. Ein liebevoller Kontakt entsteht oft dort, wo Eltern mit sich selbst verbunden sind – wo sie innerlich Raum für Beziehung haben. Wenn Erwachsene in sich selbst einen sicheren Ort finden – einen Platz von Ruhe, Spüren und Verbundenheit – entsteht ein tragfähiger Beziehungsraum zum Kind.


Die EEH ist ein körperorientierter Ansatz zur Begleitung von Eltern, Säuglingen und Kleinkindern – sowohl in Krisen als auch präventiv. Im Mittelpunkt steht die feinfühlige, stärkende Beziehung zwischen Eltern und Kind.


Ich begleite Sie mit Emotioneller Ersten Hilfe

 

In der Schwangerschaft

  • zur Stärkung der frühkindlichen Bindung – von Anfang an..

  • wenn Sie in der Schwangerschaft mit Ängsten oder Belastungssituationen zu tun haben (z.B. Sie Ihr Baby verloren haben, nach künstlicher Befruchtung oder belastenden Diagnosen wie z.B. Behinderungen des Babys etc.)

  • zur Einfühlsamen Vorbereitung bei Kaiserschnitt

Nach der Geburt

  • wenn Sie liebevoll mit dem Weinen Ihres Kindes umgehen möchten

  • zur Verarbeitung einer belastenden Geburt oder Schwangerschaft (z. B. Kaiserschnitt, Frühgeburt, medizinische Interventionen, frühe Trennung)

  • bei Unsicherheiten oder Überforderung im Alltag mit Ihrem Kind

  • in Krisen im Wochenbett

  • zur Entwicklungsbegleitung in den ersten Lebensjahren

Für Babys und Kleinkinder

  • zur Begleitung nach schwierigen ersten Erfahrungen (z. B. Frühgeburt, Geburtsstillstand, Trennung von den Eltern)

  • bei Regulationsschwierigkeiten wie exzessivem Schreien, Unruhe, Schlaf- oder Stillproblemen

  • wenn Ihr Baby angespannt, zurückgezogen oder schwer erreichbar wirkt

Die EEH geht davon aus, dass ein feinfühliger Kontakt leichter wächst, wenn sich der Körper entspannt. Deshalb bezieht die Methode gezielt körperorientierte Elemente ein – etwa bindungsfördernde Berührungen, Körperwahrnehmungsübungen und Atemtechniken zur Entspannung.


Die Methode wurde in den 1990er Jahren von dem Psychologen und Körperpsychotherapeuten Thomas Harms entwickelt und basiert auf Erkenntnissen aus der Körperpsychotherapie, der modernen Bindungsforschung und der Neurobiologie.

Baby mit Mama

Bindung durch Berührung

Manchmal braucht es keine Worte – nur eine achtsame, zarte Berührung, die Nähe schafft, Sicherheit vermittelt und Beziehung stärkt.


Die Schmetterlingsmassage ist eine sehr feine, kaum spürbare Berührungsform, die ich in meine Arbeit integriere, wenn es darum geht, Regulation, Vertrauen und Bindung über den Körper zu unterstützen.


Diese Form der Berührung kann – besonders bei Babys, aber auch in der Elternbegleitung – wertvolle Impulse für einen heilsamen Prozess geben.

Mohn

Integrative Babytherapie

In der Ausbildung bei Matthew Appleton habe ich selbst erfahren, wie tief frühe Erfahrungen – bereits während der Schwangerschaft und Geburt – im Körpergedächtnis verankert sein können. Es war berührend zu erleben, wie sich gespeicherte Erfahrungen zeigen können, wenn ihnen in einem achtsamen, urteilsfreien Raum begegnet wird.


Die Integrative Babytherapie verbindet Erkenntnisse aus der prä- und perinatalen Psychologie mit körperpsychotherapeutischen Ansätzen und bindungsorientierter Eltern-Kind-Begleitung. Sie basiert auf der Annahme, dass auch sehr frühe Erfahrungen Spuren im Verhalten und Erleben hinterlassen – selbst, wenn sie nicht bewusst erinnert oder sprachlich ausgedrückt werden können.

 

Über Bewegung, Präsenz und feinfühlige Resonanz können Eltern und Kinder gemeinsam neue Beziehungserfahrungen machen. Dabei geht es nicht um das „Aufdecken“ vergangener Geschehnisse, sondern um das Schaffen eines sicheren, regulierenden Rahmens, in dem sich Körpersignale zeigen und verstanden werden dürfen.


Babys und Kleinkinder drücken sich über Körpersprache aus. Das unruhige Drehen des Kopfes, das Drücken gegen ein Kissen, das Krabbeln durch enge Räume oder das Herausstrecken der Zunge können Hinweise auf frühe Prägungen sein – etwa aus der Zeit rund um Schwangerschaft oder Geburt. In einem geschützten Rahmen begleite ich Eltern darin, diese Signale wahrzunehmen und feinfühlig darauf zu antworten. Das kann helfen, Stress zu regulieren und die Beziehung zu stärken.