Methoden der traumasensiblen Arbeit
Die Seele geht keinen geraden Weg, noch wächst sie wie ein Schilfrohr. Die Seele entfaltet sich, gerade so wie ein tausendblättriger Lotos.
Khalil Gibran
In einer behutsamen, traumasensiblen Begleitung können spezifische Methoden dabei unterstützen, belastende Erfahrungen zu verarbeiten, innere Anteile zu integrieren und die Selbstheilungskräfte zu stärken – getragen von Beziehung, immer im eigenen Tempo.

Ich arbeite körperorientiert und verbinde verschiedene bewährte traumaspezifische Verfahren. Je nach Person und Anliegen setze ich folgende Methoden individuell angepasst ein:
TRIMB © (Traumaintegrationsmethode nach Olbricht): Diese sanfte Methode wurde von Ingrid Olbricht entwickelt und durch Ellen Spangenberg im deutschsprachigen Raum bekannt gemacht. Sie arbeitet mit Imagination, inneren Bildern und bilateraler Stimulation (z. B. über Augenbewegungen oder Klopfen), um stressbesetzte Muster im Nervensystem zu lösen und zu integrieren. TRIMB ist besonders geeignet, wenn Sprache nicht ausreicht, um innere Vorgänge zu verarbeiten.
TATT (TraumaAdaptierte TanzTherapie): TATT ist ein körper- und bewegungsorientierter Ansatz, der speziell für die Traumaarbeit im Feld der Tanztherapie entwickelt wurde. Im Zentrum steht das achtsame Erleben von Bewegung, Rhythmus, Ausdruck und Resonanz. TATT ermöglicht es, dem eigenen Erleben in kleinen, verkörperten Schritten zu begegnen – ohne zu überfordern.
Ego-State-Therapie: Dieser Ansatz bezieht sich auf unseren inneren „Ich-Zuständen“ oder Persönlichkeitsanteile – verletzte, kindliche, schützende oder kämpfende Anteile. Sie können in der Therapie sichtbar und ansprechbar werden. Die behutsame Begleitung dieser Anteile – oft verbunden mit innerer-Kind-Arbeit – fördert Integration, Selbstfürsorge und innere Stabilität
SEI © nach Dami Charf Verletzungen in der frühen Bindung beeinflussen, wie wir uns selbst und andere wahrnehmen. Bindungsorientierte Therapie greift diese Dynamiken auf und schafft einen sicheren Raum, in dem neue Beziehungserfahrungen möglich werden.
Alle Methoden zielen darauf ab, innere Stabilität aufzubauen, Selbstregulation zu fördern und die Verarbeitung traumatischer Erfahrungen achtsam zu begleiten.

