Körperorientierte Psychotherapie am Pferd

Psychotherapie am Pferd

Pferde spiegeln unser Verhalten, ohne zu bewerten oder zu interpretieren. So wird es möglich, sich selbst in neuer Klarheit wahrzunehmen – ohne Maske, ohne Anpassungsdruck. Im achtsamen Kontakt können heilsame Erfahrungen von Beziehung, Nähe und Selbstwirksamkeit entstehen. Die Pferde helfen, Grenzen zu spüren, Vertrauen zu entwickeln und sich selbst wieder näher zu kommen.

 

Was ich selbst immer wieder erlebe: 

Die Pferde sind für mich magische Wesen – voller Weisheit und Präsenz. Oft bringen sie in unsere Begegnungen Impulse ein, die tief berühren.

 

Die Pferde sind für mich magische Wesen – voller Weisheit und Präsenz. Immer wieder bringen sie in unsere Begegnungen Impulse ein, die tief berühren.

 

Sie laden uns ein, uns selbst wieder zu spüren, Raum einzunehmen, Stimmigkeit zu erspüren, uns zu behaupten – und neue Wege der Heilung zu entdecken. Die Arbeit mit Pferden ist dabei unmittelbar, nonverbal und körperlich spürbar – und gerade darin liegt ihre besondere therapeutische Kraft.

 

In der Psychotherapie am Pferd verbinde ich körperorientierte und tiefenpsychologische Ansätze mit dem heilsamen Kontakt zu Pferden. Diese feinfühligen Tiere haben ein besonderes Gespür für kleinste Regungen und Stimmungen. Sie spüren oft den innersten Kern eines Menschen – ebenso wie unentdeckte Potentiale.

 

Diese besondere Therapieform kann einen geschützten Raum eröffnen, in dem sich alte Muster, Bindungserfahrungen und traumatische Prägungen im Spiegel der Tiere zeigen.

 

Pferde begegnen uns urteilsfrei. Sie können direkt auf Körpersprache, Stimmung und Energie reagieren. Ihre feine Resonanz kann es möglich machen, Gefühle wieder wahrzunehmen, die lange verborgen oder abgespalten waren. Der Kontakt mit ihnen kann dabei unterstützen Vertrauen aufzubauen, eigene Grenzen bewusster wahrzunehmen und neue Formen von Beziehungserfahrungen ermöglichen - authentisch, nicht überfordernd, frei von Bewertung.

 

Ein besonders berührender Aspekt dieser Arbeit liegt oft in der körperlichen Erfahrung des Getragen-Werdens: Auf dem Rücken eines Pferdes gehalten zu werden, kann auf körperlicher, emotionaler und seelischer Ebene berühren. Gerade für Menschen mit frühem Bindungs- oder Körperkontaktmangel kann diese Erfahrung nachnährend sein. Es erinnert den Körper möglicherweise an frühe Erfahrungen von Sicherheit und Geborgenheit. Viele Menschen beschreiben in diesen Momenten Impulse für ein neues Gefühl von Sicherheit, innerer Aufrichtung und Selbstwirksamkeit.

 

Begleitend arbeite ich mit sanften traumatherapeutischen Methoden wie TRIMB ©, Ego-State, TATT, SEI © sowie mit körperorientierten Übungen – zum Beispiel Herzarbeit - zur Regulation und zur Stärkung von Präsenz, Selbstkontakt und Bindungsfähigkeit. Für diese Therapie ist keine Vorerfahrung mit Pferden notwendig. Die Arbeit auf dem Pferd ist aus gesundheitlichen Gründen bis 65 kg Körpergewicht möglich. Für alle anderen bietet der Kontakt vom Boden aus, eine ebenso tiefgehende therapeutische Erfahrung.